House of the Dead

House of the Dead

Eine Gruppe von Studenten möchte bei einem exklusiven Rave auf einer Insel vor Seattle abfeiern. Doch als sie dort ankommen ist das waldbewachsene Eiland verlassen. Blutdurstige Untote haben die Feiernden restlos ausgerottet. Vom Rückweg abgeschnitten, sind sie den mutierten Bestien ausgeliefert. In der Inselmitte liegt der Schlüssel zum Überleben, doch die stetig wachsenden Horden greifen in Scharen an.


Filmhintergrund:

Die Adaption des gleichnamigen Videospiels stammt von dem deutschen Regisseur Uwe Boll, der die Produktion über eigens aufgelegte Fonds finanzierte. Bei einem Budget von sieben Millionen US-Dollar spielte der Film an den amerikanischen Kinokassen knapp 11 Millionen ein. Weitere 27 Millionen wurden bis 2005 über Erlöse aus dem DVD- und Fernsehmarkt erzielt. Für die Boll KG bedeutete dies, dass über 145% der Einlage an die Investoren ausbezahlt werden konnte. Auf diesem beachtlichen Erfolg basiert auch heute noch der gute Ruf von Uwe Boll unter Anlegern. Sein schlechter Ruf bei den Kritikern beruht hingegen auf dem Film selbst, über dessen zweifelhafte Qualität die Zahlen möglicherweise hinwegtäuschen.



Kommentar von Jan:
Unbedingt den Audiokommentar auf der DVD anschauen! Uwe Boll und seine beiden Kollaborateure Herold und Neumann feuern 87 Minuten lang einen Kalauer nach dem anderen ab. Allen voran Boll selbst sorgt für beste Unterhaltung, wenn er abwechselnd über die Oberweite seiner Hauptdarstellerin, die Vorzüge seiner Inszenierung und mit Anrufern auf seinem Handy spricht. Alle drei sind vollkommen davon überzeugt, dass ihre Kritiker gänzlich Unrecht haben: House of the Dead sei ein gelungener Film mit guten Production Values. Einer der besten Audiokommentare, die ich je gehört habe.

Externe Artikel:

Gesammelte Kritik - metacritic.com
Gesammelte Kritik - rottentomatoes.com

House of the Dead


Veröffentlichungsjahr: 2003

Land: Kanada / Deutschland / USA

Genre: Horror / Action

Laufzeit: 87 Minuten

Format: Widescreen (2.35:1)

Regie: Uwe Boll

Drehbuch: Dave Parker, Mark A. Altman

Darsteller: Jonathan Cherry, Ona Grauer, Jürgen Prochnow

Kamera: Mathias Neumann


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